Sunday Listen: Cale Hawkins – „A Little More Time“ / „2:30 Tuesday“


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Selbst beschreibt er seine Musik als „Elektrofolk mit Cello-Begleitung“, an andere Stelle werden ihm bereits Vergleiche zu Indie-Größen wie Sufjan Stevens untergeschoben. Fest steht: entspannter als mit den neusten Songs von Cale Hawkins kann man einen Sonntagabend kaum zuende bringen…

Dabei sind Stücke wie die neue Doppel-Single „A Little More Time“ / „2:30 Tuesday“ weitaus mehr als degustinative Hintergrundbeschallung. Denn die Musik ist Hawkins, welcher zwar aktuell im New Yorker Stadtteil Brooklyn zu Hause ist, jedoch als Komponist fürs Tanztheater viel umher reist, irgendwie in die Wiege gelegt wurden. So heißt es etwa – Scherz oder nicht – in seiner Biografie-Beschreibung:

„From ages 3-5, he thought that he was actually Paul McCartney, and introduced himself as Paul to everyone he met.

At age 6, he sadly realized that he was not, in fact, Paul McCartney.

He then decided to learn the guitar at age 7 to be as much like Paul McCartney as he possibly could.“

Wohl auch um seinem Idol etwas voraus zu haben, schloss er bereits mit zarten 19 Jahren sein Studium an der Berklee College of Music mal eben mit „summa cum laude“ ab – nach gerade einmal fünf Semestern. Streber? Vielleicht.

Doch da auch die Geld verdienen müssen – so ein Künstlerleben im Big Apple will freilich auch finanziert werden -, sammelte Hawkins seit 2013 als „musikalischer Tournee-Leiter“ (wasauchimmer der dann macht) und Piano-Begleiter der Jazzpop-Sängerin Nikki Janofsky Einiges an Bonus-Meilen und Kilometersprit und durfte so an altehrwürdigen Orten wie der Radio City Music Hall, dem North Sea Jazz Festival, dem Molson Amphitheatre, dem Seoul Jazz Festival oder dem Montreal Jazz Festival auftreten. Auch nicht schlecht…

Dass er nicht nur anspruchsvoll fürs „Blue Note“-Jazz-Publikum klimpern, sondern auch melancholisch-elektronisch verfrickelten Indiepop abliefern kann, zeigen Songs wie „Polyester Day„, „Pine Overcoats“ – oder eben die Doppel-Single „A Little More Time“ / „2:30 Tuesday“.

 

 

Rock and Roll.

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