Eigenartige Sätze, Teil 257: Prince ist tot.


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„Prince ist tot.“ Nochmal: „Prince ist tot.“ Liest sich eigenartig, oder? Eben.

Der Mann, der so fest in der popkulturellen Szene und Geschichte verankert ist, der mal da, mal wieder weg war, der im Laufe seiner Karriere zig Künstlernamen bis hin zum verknappten TAFKAP hatte, jedoch jedem unter dem konziesen „Prince“ bekannt war, dem in den Achtzigern eine Rivalität zum nicht weniger großen Michael Jackson angedichtet wurde (wobei man beim Wörtchen „groß“ in Verbindung mit Prince und lediglich 1,58 Meter Körperhöhe vorsichtig sein musste) – dieser Mann soll tot sein?

Und doch geistert seit gut einer Stunde ebenjene Meldung durch weltweite Netz, flutet Facebook und die üblichen Verdächtigen. Prince Rogers Nelson ist mit 57 Jahren gestorben, in seinem Tonstudio Paisley Park in Minnesota. Der Mann hinter verdammten Hits wie „Purple Rain“, „Kiss“, „When Doves Cry“ oder „Nothing Compares 2 U“ ist tatsächlich tot.

Und auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Es reicht. Verdammt. 2016 macht genauso weiter, wie es angefangen hat und 2015 aufgehört hat und nimmt uns langsam alle Legenden. Und nun auch Prince. Und das ausgerechnet an Iggy Pops Geburtstag (dem man zu seinen heute 69 Lenzen gern noch ein paar weitere wünschen darf). Man muss kein Fan des kleinen Mannes aus Minneapolis, der auf höchst eigene Weise eine riesige musikalische Spannweite vom R&B über Funk, Soul, Pop und Rock und Blues bis hin zum Jazz abdeckte, sein, um den Verlust abschätzen zu können. Natürlich: Menschen sterben. Und dieser Tag erinnert wieder einmal daran, dass dort auf den Bühnen der Welt eben auch nur Sterbliche umher wandern. Dass selbst ein so wandelbares Enigma wie Prince das Zeitliche segnen würde, zeugt vom Mythos, den Popmusik zeitweise zu entwickeln vermag. Was Tröstlicheres kann man schreiben als: Die Musik bleibt. Mach’s gut, TAFKAP.

 

 

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Rock and Roll.

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2 Gedanken zu „Eigenartige Sätze, Teil 257: Prince ist tot.

  1. […] Ehren des vor wenigen Tagen verstorbenen Prince hat nun auch kein Geringerer als Bruce Springsteen den Evergreen “Purple Rain” […]

  2. […] jedoch begann mit dem Tod von David Bowie im Januar, es folgte etwa Prince im April oder Sharon Jones im November. Dazwischen leider viele weitere Meldungen über das Ableben so […]

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