Moment! Aufnahme.


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Weil ein Vater namens Patrick A. Pipino seine zwölf- und siebenjährigen Töchter kürzlich mit auf ein Konzert des „Boss“ (für Ungläubige/Unkundige: Bruce Springsteen ist gemeint) genommen hatte, waren diese am Folgetag zu spät in der Schule erschienen. Das Entschuldigungsschreiben von Pipino erscheint zwar zunächst normal, kann dann aber mit einem himmlischen Vergleich aufwarten. „Letzte Nacht gehörte Isabelle zu den Glücklichen, die Bruce Springsteen und die E Street Band live in Albany gesehen haben“, schreibt der stolze Vater. „Und ich will verdammt sein, wenn er nicht dreieinhalb Stunden gespielt hat. Dies ist vielleicht keine gute Entschuldigung, aber haben Sie sich je gefragt, wie viele Kinder zu spät kämen oder gar nicht erscheinen würden, wenn plötzlich Gott auftauchte? Ein bisschen so war es auch gestern.“ Für Außenstehende mag dieses Gleichnis zwar ein bisschen übers Ziel hinausschießen, aber gegen so ein Argument ist man eigentlich machtlos, oder? Und: ja, auch ich würde es nicht anders machen…

Apropos Bruce Springsteen: Nach dem bereits äußerst lesenswerten Biografie-Schmöker „Bruce„, 2014 erschienen und von Peter Ames Carlin verfasst, hat der mittlerweile 66-jährige Rockmusiker nun seine offizielle Autobiografie angekündigt, welche – klar! – „Born To Run“ heißen und am 27. September beim Verlag Simon & Schuster erschienen wird. Der Klappentext liest sich wie folgt: „Springsteen beschreibt, wie er in in Freehold, New Jersey aufgewachsen ist, mitten in der Poesie, Gefahr und Dunkelheit, die seine Vorstellungskraft beeinflussten. Lebhaft erinnert er sich an seinen ungebrochenen Eifer, Musiker zu werden, an seine frühen Tage als Barmusiker in Asbury Park und an den Aufstieg der E Street Band. Mit entwaffnender Aufrichtigkeit berichtet er von den persönlichen Krisen, die seine besten Werke beeinflusst haben und zeigt, warum der Song ‚Born To Run‘ mehr enthüllt, als wir bisher dachten.“ Springsteen selbst schreibt: „Über sich selbst zu schreiben, ist ein seltsames Geschäft. Aber in einem solchen Projekt verspricht der Autor nur eines: Dem Leser seine Gedanken zu offenbaren. Auf diesen Seiten habe ich es versucht.“ Wer noch nicht alles über den legendären Musiker zu wissen glaubt, darf also gespannt sein.

 

Rock and Roll.

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