Song des Tages: Phia – „15 Step“


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Radiohead-Coverversionen gibt es ja wie Sand am Meer – meine eigene kleine digitale Sammlung der gelungensten Neuinterpretationen der Songs von Thom Yorke und Co. durch andere Künstler, die ich mir über die Jahre zusammengestellt habe, umfasst etwa knapp 80 Beiträge (und da habe ich bereits aussortiert und nicht einmal allzu tief im weltweiten Netz – bei Youtube und Konsorten – gegraben!). Trotzdem sticht die Variante von „15 Step“ – im Original vom siebenten, 2007 erschienenen Radiohead-Werk „In Rainbows“ -, die die aktuell in Berlin beheimatete Indie-Musikerin Phia kürzlich auf hungrige Hörerohren los ließ, für Momente heraus…

Phia… wer?

Phia singt mit eindringlich schöner, zarter Stimme und spielt Kalimba, ein in der traditionellen afrikanischen Musik beheimatetes Lamellophon. Wenn sie die Bühne allein mit dem kleinen hölzernen Kasten in ihren Händen betritt, kann man sich kaum vorstellen, welchen vielschichtigen Klangkosmos Sophia „Phia“ Exiner damit erwachsen zu lassen vermag. Doch sobald sie beginnt, ins Mikrofon zu beatboxen oder die kleinen metallischen Stäbe der Kalimba zu zupfen, wird das Ausmaß dessen, was einen erwartet, zunehmend deutlicher…

Ursprünglich aus dem australischen Melbourne stammend, zog Exiner 2011 nach Berlin und tauchte dort tiefer in die DIY/Folk/Electronic-Musikszene ein. Mit ihrer neuen Großstadtheimat als Basis bespielte sie in der Vergangenheit bereits – oft gemeinsam mit ihrem Mitmusiker Josh Teicher an der Gitarre – einige Festivals überall in Europa, wie das diesjährigen Fusion Festival in Mecklenburg, sowie unter anderem als Support von Stealing Sheep oder Yukon Blonde. Wer unbedingt Vergleiche benötigt, der denke gern an eine kaum weniger trendige Schwester von Leslie Feist und Annie „St. Vincent“ Clark.

 

Phias Version des Radiohead-Stücks „15 Step“, das in der Neubearbeitung der Newcomerin im Zweifel sogar noch ein klein wenig großartiger wird, kann man sich hier in Ton…

…und (Bewegt)Bild zu Gemüte führen…

…und sich bei Gefallen hier kostenfrei aufs heimische Abspielgerät laden.

 

Und wer mehr von Phia hören mag, für den gibt es hier ihre „Live in Berlin EP“ im Stream:

 

Rock and Roll.

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