Song des Tages: A Mote Of Dust – „Wolves In The Valley“


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Falls Craig B, dieses unscheinbar unwahrscheinlich großartige Paradebeispiel eines unbeugsamen schottischen Herzblutmusikers, den Fans nach seinen bisherigen Bands Aereogramme und The Unwinding Hours überhaupt noch etwas schuldig war, dann wohl ein Soloalbum. Und genau diese Lücke will der Glatzkopf mit Vollbart in etwa einem Monat schließen, wie das Video zu „Wolves In The Valley“ beweist…

Der Song versteht sich als Vorbote für Craig Bs Solodebüt, das er unter dem Namen A Mote Of Dust – zu deutsch „Staubkorn“ – aufgenommen hat und bereits am 2. Oktober auf dem früheren Aereogramme-Label Babi Yaga veröffentlichen wird.

22046Weniger überraschend als diese Ankündigung klingt die Musik darauf: Als A Mote Of Dust schreibt Craig B (weiterhin) melancholisch-minimalistische Songs, die mit etwas mehr Feuer unterm schottischen Sitzfleisch auch gut auf dem nächsten Album seiner letzten Band The Unwinding Hours funktioniert hätten.

Die allerdings hat gerade weder bei Craig B noch seinem Bandkollegen Ian Cook Priorität – spätestens seit Letzterer mit dem Elektroartpop-Projekt CHVRCHES vor einiger Zeit durch die Decke gegangen ist (fast schon ironisch, dass vor allem die Vorgängerband der beiden, Aereogramme, wegen Desillusionierung gegenüber den Zwängen des Musikgeschäfts sowie aus finanziellen Gründen 2007 die Segel strich). In gewisser Weise wirkt A Mote Of Dust und das gleichnamige Debüt nun also wie die Reaktion von Craig B auf den unerwarteten Erfolg seines Langzeit-Partners.

Völlig auf sich gestellt war B trotzdem nicht: Sein Freund Graeme Smillie spielt auf der neun Songs starken Platte, welche ausschließlich als Download sowie auf LP erscheinen wird, Klavier, und mit Mogwai-Produzent Paul Savage ist eine weitere schottische Rock-Koryphäe mit von der Partie.

Für das Video zur ersten Single „Wolves In The Valley“, das heute exklusiv bei den Kollegen der VISIONS Premiere feierte, hat es A Mote Of Dust im Sommer in die schottischen Highlands gezogen – übrigens sehr zur Freude der dortigen Fauna: Eine „Vielzahl an Insekten und anderer furchtbarer Viecher“ habe die Dreharbeiten begleitet, so Craig B.

 

 

Rock and Roll.

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