Song des Tages: Missio – „Zombie“


Fotos: Missio / Facebook

Foto: Missio / Facebook

Matthew Brue alias Missio stammt aus dem US-amerikanischen Austin, Texas und hat sich (ausgerechnet!) des Hits der Cranberries angenommen. Klar mag das auf den ersten Blick banal klingen, immerhin hat sich der mittlerweile über zwanzig (!) Jahre alte Song durch massig Airplay quasi – gefühlt – längst selbst überholt, das Resultat ist jedoch herausragend bis markerfrierend berührend geworden. Missio, welcher „miss-ee-o“ ausgesprochen werden möchte und sich auf seiner Homepage nicht wenig pathetisch mit „Missio seeks purity in broken things through minimalistic songwriting“ selbst beschreibt, trägt den Song ehrlich und um etliches düsterer als das von Cranberries-Frontfrau Dolores O’Riordan lautstark intonierte Original vor. Synthesizer und Beats sind viel klarer im Fokus als die Gitarren der 1994 erschienen Originalversion, und auch die Vocals sind durch etwas Hall recht nebulös gestaltet. Auch wenn man „Zombie“ also möglicherweise – wegen des vielen Airplays über all die Jahre – nicht mehr hören kann, so könnte der Song durch Matthew Brues herzergreifende Interpretation eine regelrechte Renaissance erleben. Und in düstere Zeiten wie diese passt das Stück – damals, in den Neunzigern, ein Protestsong gegen den Nordirlandkonflikt – sowieso, leider…

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Rock and Roll.

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