Erst geben, dann nehmen – der „UNITED – PiN Soli Sampler 2014“


Bevor man(n) sich die kälteerprobte Kehle mit gepanschter Glühweinplörre verbrennt, sollte man eben auch an jene Menschen denken, denen es in diesen Dezembertagen weniger gut geht als einem selbst. Den gleichen – oder einen ähnlichen – Gedanken hatten wohl auch die musikhörenden Schreiberlinge von prettyinnoise.de und haben den karitativen Sampler „UNITED – PiN Soli Sampler 2014“ ins Netz gestellt – eine unterstützenswerte Aktion, wie ich finde. Ich zitiere:

„Die aktuelle Situation der Flüchtlinge, die tagtäglich über Lampedusa nach Europa kommen, ist verheerend und war es immer. Jeder weiß es, alle bedauern es, aber die Wenigsten setzen sich aktiv für eine Veränderung der Umstände ein. Vor allen Dingen fehlt es an Geld und angemessenen Unterkünften, so dass die Zustände in den Asylbewerberheimen sich zusehends verschlechtern. Organisationen wie PRO ASYL hingegen gehen gegen die Menschenrechtsverletzungen vor, die an der Tagesordnung der Schutzsuchenden stehen.

Den Denkanstoß für den Soli-Sampler gab zuletzt die Band Turbostaat. Zuschauer, die auf den Gästelisten der letzten Tour standen, also keinen Eintritt bezahlten, wurden angehalten, einen Betrag für PRO ASYL zu spenden. Dort möchte auch Pretty in Noise anknüpfen – ein Download Sampler, der nur über das hauseigene Netlabel erhältlich sein wird, soll einen Beitrag zum Erhalt der Menschenwürde leisten. Der Erlös soll zu hundert Prozent an PRO ASYL gespendet werden. Die teilnehmenden Bands stellen teils unveröffentlichte Songs kostenlos zur Verfügung. Mit von der Partie sind unter anderem Spaceman Spiff, Die Sterne, Sea + Air, Sondaschule, The Hirsch Effekt, Karies und Die Wirklichkeit. Dabei ist der Sampler gänzlich von den Grenzen eines bestimmten Genres befreit: ‚Von Hardcore bis zu ruhigeren Klängen wird alles dabei sein‘, erklärt PiN Chefredakteur Marc Michael Mays, der der Initiator der Aktion zur Unterstützung von PRO ASYL ist. Newcomer und bekannte Musiker geben sich auf dem Sampler die Klinke in die Hand.“

 

Erhältlich ist der Sampler seit dem 1. Dezember für fünf Euro oder mehr via Bandcamp. Natürlich kann man sich alle 22 (!) Songs zunächst anhören, bevor man die Spendierhosen ausschüttet:

 

Rock and Roll.

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