Auf dem Radar: Kye Alfred Hillig


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„My name is Kye Alfred Hillig, and I’m a Tacoma, Washington singer-songwriter. Since the age of twelve, I’ve been the principle songwriter in four different bands that vary in style from punk to surfy indie rock to folk. Under those bands, I recorded eighteen albums and wrote over 1,000 songs.

In 2012, I began playing shows and recording music under my own name. Being a solo artist has allowed me a great deal of flexibility and the ability to put all my creative ideas into action. I quickly released three distinct albums in two years (Aurora, Together Through It All, and Real Snow), and this process has allowed me to grow significantly as a songwriter. Sometimes I perform alone; sometimes I perform with a cellist or pianist accompanying me; and sometimes I play with a full live band, incorporating electronic percussion and samples.“

Band-KyeSo beschrieb sich der aus – wie bereits erwähnt – dem US-amerikanischen Tacoma, Washington stammende Singer/Songwriter Kye Alfred Hillig kürzlich selbst. Einen Künstlernamen oder doppelte Bedeutungsböden sind auch auf seinem neusten, im August veröffentlichten Album „The Buddhist„, welches der 32-jährige Musiker mit der Hilfe seines ihm beim Mix und Backgroundgesang zur Seite stehenden Kumpels Daniel G. Harmann binnen zwei Tagen einspielte, komplett fehl am Platz. Und während Titel wie der Opener „My Young Love Was As Blind As Ray Charles And Half As Cold As Heat“ beim ersten Lesen eventuell noch komisch-verstelzt daher wanken, befällt den Hörer beim Lauschen bereits jene Americana-lastige Schwermut, der auch Größen wie Damien Jurado, Josh Ritter oder – holla, die Waldfee! – dem göttlichen Mark Kozelek (Ex-Red House Painters, Sun Kil Moon, solo) nicht eben fern stehen. Und auch die Texte sind ebenso persönlich wie gehaltvoll, handeln mal von Schuld und Sühne („I’m Alive Because Of Nuclear Bombs“), Kindheitserinnerungen („Licorice The Dog“), Religion („I Want To Be Forgot“), Krankheiten im Familienkreis („Some Good Things Just Have To Die“) oder dem tragischen Schicksal von Freunden („Come Play With Me“).

Welch‘ besseren Soundtrack als die bislang vier Alben des Singer/Songwriters könnte es also geben, um sich bei ausgedehnten Herbstspaziergängen den Regen aufs Schuhwerk plätschern zu lassen, während die Sonne – hoffentlich – ihre letzten paar warmen Strahlen vergießt? Und da Kye Alfred Hillig all seine Werke via Bandcamp freundlicherweise für lau, umme und umsonst unters Hörervolk haut, sollte man gern unverbindlich zuschlagen…

 

 

 

Rock and Roll.

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