Auf dem Radar: The Bear’s Lair


Foto: suessmichael.de / Facebook

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Wie würde sich wohl eine Jam Session anhören, an der sowohl die kalifornischen Alternative Progrocker von Dredg als auch der tiefenentspannte Folkbastler Fin „Fink“ Greenall oder gar der Sänger der Hannoveraner Artcorewahnsinnigen The Hirsch Effekt teilnehmen würden? Liest sich im Grunde bereits ganz spannend, diese Konstellation, oder? Nicht nur, da zumindest die beiden Erstgenannten hier im Hause ANEWFRIEND freilich höchstgeschätzt sind…

Nun sind bei The Bear’s Lair weder Dredg noch Fink mit von der Partie. Das macht jedoch rein gar nichts, denn trotzdem klingt in so einigen Momenten der sechs Stücke der selbstbetitelten Debüt-EP, welche die oft als Duo auftretende und (auf Konserve) von einem Bassisten und Schlagzeuger komplettierte Band aus dem beschaulichen Regensburg im Januar im „name your price“-Prinzip via Bandcamp veröffentlichte, ein klein wenig vom Dredg’schen Pathos-Drängen an, während in ruhigeren Momenten der größtenteils unverstärkt dargebotenen Songs eben Fink, die Surferjungs von Incubus oder Folker wie Scott Matthews nicht ganz fernab liegen. „Acoustic Jazz-Pop“ nennt die Band das selbst, und führt „Serge Gainsbourg, Simon & Garfunkel, Scott Walker, Fink, Scott Matthews, Desmond Myers, Radiohead, Bodi Bill and many more“ als Einflüsse ins Feld. Dass Nils Wittrock, seines Zeichens Frontmann von The Hirsch Effekt, bei seinem Gastspiel (beim Song „Bear Tales“) dann tatsächlich die Klappe hält und stattdessen das Akkordeon bedient, sagt wohl bereits Einiges über das Ergebnis. Denn das kann sich durchaus hören lassen und macht Lust auf mehr – wenn denn irgendwann alle Bandteile heil aus dem Himalaya zurück finden…

The Bear’s Lair sind…

Tim Bleil – Gesang
Tobias Walter – Gitarre
Johannes Molz – Bass, Synthies, Backgroundgesang
Matthias Bodensteiner – Schlagzeug

 

Hier gibt die Debüt-EP der Band im Stream und zum Download im „name your price“-Prinzip…

 

…und hier noch zwei audiovisuelle Impressionen inmitten von bayrischer Landschaft und Natur:

 

Rock and Roll.

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