Covered in Female Folk – Songs von den Queens Of The Stone Age, Backstreet und Kavinsky in neuem Gewand…


Farao

Kari Jahnsen, eine 21-jährige, in London lebende Norwegerin, die unter ihrem Künstlernamen Farao Musik veröffentlicht, hat sich „Go With The Flow“ von den Queens Of The Stone Age vorgenommen. Wo das 2002 auf dem oft – und wohl völlig zu recht – als „Meilenstein“ gepriesenen Queens-Album „Songs For The Deaf“ erschienene Stück mit ordentlich Zug und Fahrtwind über den gefühlten Alternative Desert Rock-Freeway brettert, verleiht Faraos Akustikgitarrenversion dem Song – und vor allem dem Text! – einiges an Gefühl und Verletzlichkeit…

„I want something good to die for / To make it beautiful to live…“

Feine, interessante Neuinterpretation, oder? Und alle, die nun mehr von Jahnsen hören möchten, sollten sich ihre kürzlich veröffentlichte Debütsingle „Skin“ zu Gemüte führen – im besten Sinne verträumter Indiefolkpop, der auch Leslie Feist gut zu Gesicht gestanden hätte…

 

 

 

Alice Jemima

A propos „feine, interessante Neuinterpretation“, a propos England: In diesen Punkten kann nämlich die 19 Jahre junge, aus New Abbot, Devon stammende Singer/Songwriterin Alice Jemima durchaus mithalten (gut, für die geografische Verortung kann sie vielleicht weniger). In ihrer Heimat hat sich Jemima durch das ein oder andere Stück, welches dann etwa von ihrer Debüt-EP „All The Boyfriends“ stammt oder via Soundcloud auf die virtuelle Hörerschar „losgelassen“ wurde, bereits einige Beachtung erspielt. Und Vergleiche mit Emiliana Torrini, Lisa Mitchell oder Nina Persson (The Cardigans) bekommt man auch nicht so ohne Weiteres und nebenher, oder?

Hier kann man sich anhören, wie Alice Jemima den fast 17 Jahre alten Backstreet-Klassiker „No Diggity“ vom US-R’n’B mal eben in einen The xx-mäßigen, puristisch gechillten Indiepop-Kosmos überführt…

„I like the way you work it / No diggity, I got to bag it up, bag it up…“

…oder das aus dem Film „Drive“ bekannte Stück „Nightcall“, welches im Original von dem französischen House-DJ Kavinsky stammt, komplett für sich einnimmt. Ganz klar: auch kleine Songs können große Momente haben. Da braucht’s keinesfalls immer den Hüftschwung einer Beyoncé, die überdrehten Kunstform-Auftritte einer Lady Gaga oder die Privatskandälchen einer Rihanna…

 

Rock and Roll.

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