Klassiker des Tages: Johnny Cash – Hurt


Am heutigen 26. Februar wäre Johnny Cash, die wohl bekannteste Stimme des Country, 80 Jahre alt geworden. Wie ihr alle wisst, ist der „Man In Black“ jedoch 2003 seiner Frau und großen Liebe June in den Musikhimmel gefolgt… Seine Songs, von denen das von June geschriebene „Ring Of Fire“ wohl der bekannteste ist,  bleiben jedoch auf ewig ein Teil des US-amerikanischen Musikkanons, und auch der Pop-Geschichte. Unvergessen sein Konzert aus dem Folsom Prison. Ikonenhaft sein auf Bild festgehaltener Mittelfinger-Gruß in Richtung der Gefängniswachen und Musikindustrie. Ein ewiger, eigensinniger Rebell, mit Ecken, Kanten, Fehlern und einem großen Herzen (wer mehr wissen möchte: am 16. Februar ist „Cash – Die Autobiografie“ auf Deutsch erschienen…)

Enorm wichtig für die „jüngeren Musikhörersemester“ dürfte vor allem die von Musikproduzent Rick Rubin initiierte „American Recordings“-Reihe, welche Cash in den 90er Jahren aus der Bedeutungslosigkeit holte und so wohl auch Hörern, die bisher ausschließlich im alternativen Musikbereich wilderten, Country und Gospel näher brachte… Eines der Geheimrezepte Rubins war der Vorschlag, dass Johnny Cash neben Eigenkompositionen auch Coverversionen von Songs von Künstlern aufnehmen sollte, die man so von ihm wohl nie erwartet hätte, wie etwa „Rusty Cage“ von Soundgarden, „One“ von U2 oder „Thirteen“ von Danzig. Cashs bekanntestes und berührendstes Cover ist jedoch das des Nine Inch Neils-Songs „Hurt“, von dem selbst NiN-Frontmann Trent Reznor meint, dass diese Version ihm besser gefällt als seine eigene (Original!)Version. Dazu kommt: es ist gleichzeitig Cashs letztes Musikvideo. Der „Man In Black“ hat die Bühne des Lebens zweifellos mit der größtmöglichen Würde verlassen. K-L-A-S-S-I-K-E-R.

 

 

Auch toll ist das Video zum 2006 auf „American V: A Hundred Highways“ veröffentlichten „God’s Gonna Cut You Down“, in welchem sich ein wildes Potpourri von Hollywood- und Musik-Prominenz die Klinke in die Hand gibt und so noch einmal Cashs Bedeutung und Popularität, vor allem zum Ende seines Lebens, unterstreicht:

 

 

Rock and Roll.

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